Modern mit 100-jähriger Tradition
Realschule Letmathe Schule mit bilingualem Zweig
Realschule Letmathe                                                                                                                         Schule mit bilingualem Zweig

Erster Schritt  auf dem Weg zum Traumberuf

 

Neuntes Schuljahr, zweites Halbjahr: Landauf, landab ist das die spannendste Zeit für die nordrhein-westfälischen Realschüler. Das Berufspraktikum steht auf dem Programm. Für drei Wochen schwärmten auch die 15- und 16-Jährigen der Realschule Letmathe in die Betriebe der Region aus. „Die meisten gehen in Kindergärten, Altenheime oder zu Hexion. Einige machen ihr Praktikum sogar in der Schule“, schildert Claudia Constapel, Klassenlehrerin der 9b. Und unterstreicht: „Nur einen Schüler bei der Bahn hatte ich in 20 Jahren noch nicht.“

Linus heißt der junge Mann aus ihrer Klasse, der jetzt für dieses Novum gesorgt hat.Sein Arbeitgeber während dieser drei Wochen war die private Eisenbahngesellschaft Abellio. Obwohl die Schülerpraktikanten nicht unbedingt bei dem Unternehmen Schlange stehen, wurde der junge Iserlohner mit offenen Armen empfangen und für eine reizvolle Aufgabe gefunden.

 

Schwarzfahrer sind  mit allem Wassern gewaschen

Den größten Teil dieser drei Wochen fuhr er auf Abellio-Linien mit und half den Fahrkarten-Kontrolleuren bei ihrer Arbeit. Dabei lernte er die Tricks der Schwarzfahrer kennen.“ Einige sind ganz doof. Die schließen sich auf der Toilette ein und denken, wir bemerken sie nicht.“

Interessant war  für ihn auch die Erfahrung, dass in der Ruhr-Lenne-Bahn (RB40) zwischen Hagen und Essen weitaus mehr Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein erwischte, als im RE 16, der auf diesem Abschnitt ebenfalls unterwegs ist.“In der RB 40 gibt es keine Fahrkarten-Automaten mehr“, begründet er. Die Fahrten mit dieser Linie haben es ihm besonders angetan. " Auf ihr werden Flirt-3-Triebfahrzeuge eingesetzt. Das sind meine Lieblingszüge.“

Sie könnten eines Tages zu seinem festen Arbeitsplatz werden. Nicht unbedingt als Schaffner, aber als Lokführer. Das ist Linus Neumanns Wunsch seit Kindertagen.“ Großer Eisenbahnfan bin ich schon immer gewesen. Am meisten interessieren mich das ganze Transportwesen auf der Schiene und die Fahrpläne.“ Die Leidenschaft für die Eisenbahn kam während des Praktikums zur Geltung. Der Realschüler habe tolle Arbeit geleistet.

 

Minute um Minute die Pünktlichkeit hergeschenkt

„Das hat mir ein Abellio-Mitarbeiter bestätigt, der Linus betreut hat, als ich ihn  in Hagen besucht habe,“ lobt die Lehrerin. Der Acht-Stunden Tag begann auch schon mal um 7.17 Uhr, wenn Neumann mit dem Zug von Iserlohn nach Hagen gefahren ist.Höhepunkte waren natürlich die Fahrten im Führerstand. Nicht so schön war ein Erlebnis im Hagener Hauptbahnhof. „ Einmal standen wir um 8.51 Uhr Abfahrbereit auf unserem Gleis, bekamen aber vom Fahrdienstleiter keine Fahrtsignal, weil wir zwei Zügen Vorfahrt gewähren mussten.“

Dadurch hat sich bei uns eine Verspätung von 15 Minuten ergeben. Derzeit sieht es so aus, als müsse er sich für die Ausbildung zum Lokomotivführer anderweitig umsehen.Bei Abellio ist das nicht möglich.    " Aber bei der Deutschen Bahn gibt es drei verschiedene Ausbildungsgänge.“  Sein Weg dorthin scheint vorgezeichnet.             

                                                                                

Quelle: IKZ 02.03.2018 von Oliver Bergmann

 

 

 

Basketballturnier

 

Schüler und Schülerinnen der Realschule Letmathe nahmen mit drei Mannschaften am 3 gegen 3 Basketballturnier am Freitagnachmittag, den 16. Februar, in Menden teil. Die zwei Realschulteams der Klasse 5a (Fantastischen 4 und Fab 4) und der Klasse 8c (Letmathe HEAT) waren zusammen mit den Teams der Realschule Menden, die einzigen Schülermannschaften Iserlohns. Insgesamt kämpften 36 Mannschaften in vier Jahrgangsklassen um die begehrten Plätze. Die SchülerInnen der Sportklassen von Frau Pfaff und Herrn Pinner hatten sich im Unterricht und außerunterrichtlich vorbereitet.

Das gute Niveau des Turnieres wurde vor allem durch die zahlreich teilnehmenden Vereinsspieler aus Menden und Iserlohn bestimmt. Die drei Letmather Realschulmannschaften hatten es als jüngste Teams in ihren jeweiligen Altersgruppen schwer, konnten sich aber durch erfolgreiches Zusammenspiel und gutes Abwehrverhalten die Plätze 5 (Letmather HEAT, Altersgruppe 15 – 18), sowie Platz 6 und 8 (Fantastische 4 und Fab 4, Altersgruppe 11-14) erspielen.

`Wir wollen auf jeden Fall nächstes Jahr wieder teilnehmen. Es hat viel Spaß gemacht`, meint Timothy aus der 5a.“Wir haben vom Basketballturnier relativ spät erfahren und konnten dann, dank auch engagierter Eltern, die den Transfer übernommen haben, 3 Mannschaften von unserer Schule entsenden,“ erklärt Gunhild Pfaff, „wir hoffen auf mehr schulübergreifenden Sportveranstaltungen in diesem Rahmen an dem unsere SchülerInnen teilnehmen können. Dies wirkt sich auf jeden Fall positiv auf die Motivation im Sportunterricht aus.“

Die SchülerInnen der Realschule Letmathe haben die nächste Möglichkeit an einem außerschulischen Basketballturnier für Spieler über 14 Jahre im April teilzunehmen. Dann ist die Schule zum 3 gegen 3 Streetballturnier der JVA Iserlohn eingeladen.   

 

Schülermannschaften:

Klasse 5a (Fantastische Vier)

Finn Consemüller

Timothy Bache

Noelia Lara Guerrero

Viktor Voth

 

Klasse 5a (Fab 4)

Vincent Rosiewicz

Qua Viet Nguyen

Michel Weber

Eray Bugday

 

Klasse 7b (Letmathe HEAT)

Rene Koziol

Nils Lazin

Qazim Morina

Luis van Ohle (Klasse 9)

Medienscouts erfüllen eine wichtige Aufgabe

Die Realschule hat zum zweiten Mal in Folge das Abzeichen der Landesmedienstelle erhalten.

Zum zweiten Mal ist jetzt die Letmather Realschule mit dem Abzeichen „Medienscouts NRW-Schule“ ausgezeichnet worden. Schulleiterin Anja Swoboda überreichte am Montag die Urkunde an die Schülerinnen, die sich als Medienscouts an der Schule engagieren.

„Das Erlernen eines sicheren und verantwortungsvollen Umgangs mit digitalen Medien ist eine der zentralen Herausforderungen, der sich Schulen stellen müssen. Wir freuen uns deshalb sehr, dass Ihre Schule die Umsetzung des Projektes „Medienscouts NRW“ weiterhin so engagiert und nachhaltig fortführt“, heißt es im Schreiben der Landesanstalt für Medien an die Schulleiterin.

Die sechs Medienscouts der Realschule, die bereits im vergangenen Schuljahr ihre Arbeit aufgenommen haben, sind direkte Ansprechpartner ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, wenn es um das Thema neue Medien geht, die heutzutage ja gar nicht mehr „neu“ sind. „Meistens geht es um Cyber-Mobbing aber auch um ganz einfache technische Dinge“, erklärt Michelle Friedrichs ihre Aufgabenbereiche. Und die Schulsozialarbeiterin Kornelia Hofmann ergänzt mit lobenden Worten, dass die Medienscouts teilweise auch ihre Freizeit für die wichtige Aufgabe opfern. Ihre Arbeit trägt wesentlich dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie die Chancen aber auch Risiken medialer Angebote erkennen und sie selbstbestimmt, kritisch und kreativ nutzen können.

 

Der Seifensieder Herr Hallermann kommt zu Besuch…

 

… und das bedeutet außer Chemieunterricht mal anders auch kleine Geschenke für den Gabentisch zu Weihnachten.

Im 1. Schritt (s. Bilder der Klasse 8a) wird Natronlauge mit Fett und hochwertigen Ölen bei 45°C vermengt. In der Zwischenzeit suchen sich die Schüler*innen die ätherischen Öle und Farbpigmente aus, die ihnen am besten gefallen. Danach verrühren sie die Seifenflüssigkeit mit den Farben so lange, bis sie auf ca. 30° abgekühlt ist. Zum Schluss kommt noch der Duft hinzu und dann geht´s ab in die Styroporbox. Denn je langsamer die Seife abkühlt, desto schöner wird sie.

Der 2. Schritt (s. Bilder der Klasse 7b), nämlich das Formen der Seife erfolgt dann nach ein paar Tagen. Mit Hilfe von Messern und Förmchen erhalten die Seifenstücke ihre entsprechende Form. Und was nach großer Sauerei aussieht, ist im Nu weggewischt – ist ja schließlich Seife.

Anschließend muss die Seife noch 2 Wochen ruhen, bevor sie verpackt und mit nach Hause genommen werden kann.

P.S. so lecker hat es im Chemieraum schon lange nicht mehr gerochen ?

Erster „Jugendpolitik-Kongress“ des KiJuRats

lockt viele Schüler ins Parktheater

 

Wenn mir einer sagt, Jugendliche würden sich nicht für Politik interessieren, dann kann ich ihm nach heute einfach nicht mehr zustimmen“, sagt eine zufriedene Petra Lamberts kurz vor Ende des ersten „Jugendpolitik-Kongresses“ im Parktheater. Auf der Bühne läuft gerade noch die abschließende Plenumsdiskussion mit den heimischen Politikern, mittlerweile ist die Galerie allerdings schon deutlich leerer als noch am Mittag. Da folgten noch hunderte Schüler der Begrüßungsrede von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens.

 

Ein Zeichen zugunsten der Demokratie

Er als Schirmherr freute sich über die große Beteiligung an diesem Tag, der ein „Zeichen zu Gunsten der Demokratie und für eine offene Diskussion“ sei. Im Januar war der Kinder- und Jugendrat mit dem Konzept für den „Jugendpolitik-Kongress“ mit dem Namen „Wir müssen reden“ bei ihm vorstellig geworden, elf Monate später wurde der Plan – auch dank der Finanzierung durch den „Kulturrucksack NRW“ – Realität.

Ziel der Veranstaltung: Jungen Menschen eine Möglichkeit geben, mit Vertretern der Politik ins Gespräch zu kommen und Wünsche zu äußern. Dafür gab es gleich mehrere Ansätze. Zum einen in Form einer Messe, bei der die vielen Partizipationsprojekte, die bereits angeboten werden, vorgestellt wurden und zum anderen mit einer Living-Library, also frei übersetzt mit „lebendigen Büchern“, wo Schüler die heimischen Politiker für einige Minuten zu bestimmten Themen ins Kreuzverhör nehmen konnten. „Dabei hat es sehr gute Gespräche mit den Jugendlichen gegeben“, lobte Detlef Köpke von der FDP. Auch Manuel Huff von den Linken freute sich über das große Interesse der Schüler – auch, wenn es zum Ende der Veranstaltung doch etwas abnahm.

Allerdings waren da ja auch schon die drei großen Diskussionsrunden mit den Themen „Politik & Schule“, „Diskriminierung“ und „Nachhaltigkeit, Natur & Umwelt“ gelaufen – und das mit großem Erfolg. Vor allem bei der Thematik „Politik & Schule“ ging es sehr rege zu, nicht zuletzt, weil das Theodor-Reuter-Berufskolleg vor dem Aus steht. Der Grund: Dem neben der Fachhochschulreife vermittelten Ausbildungsabschluss in Elektro-, Metall- und IT-Berufen wird die Anerkennung verweigert. Eine Katastrophe für das Berufskolleg – und die Schüler, von denen einige gekommen waren, um ihrem Ärger Luft zu machen. „Es ging aber auch viel um die Ausstattung und Digitalisierung der Schulen und zu guter Letzt als Sahnehäubchen auch um G8 und G9“, berichtete Thorsten Schick bei der Abschlussrunde.

In Sachen Nachhaltigkeit waren Massentierhaltung und E-Mobilität die bestimmenden Themen für die Jugendlichen, die mit Julia Wenzel (Sprecherin Grüne Jugend), Dr. Bernd Schulte (CDU) und Mio Kuschick (Jugenddelegierter der UN-Generalversammlung 2017) diskutierten. In der dritten Runde ging es darum, wie man Diskriminierungen jeglicher Art verhindern kann und welche Gefahr Ghettoisierung haben kann.

Wünsche und Forderungen an den Bürgermeister

Damit all diese Gedankengänge nicht sofort wieder in Vergessenheit geraten, wurden von allen Runden Protokolle angefertigt und im Anschluss an Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens übergeben. Genauso wie eine Holzskulptur, auf der die Jugendlichen Wünsche und Forderungen verewigen konnten. Die reichten von „Weniger Hausaufgaben“ über „Flüsse sollen sauberer werden“ bis hin zu „mehr Spielgeräte in den Schulen“.

Wie und was in den kommenden Wochen und Monaten nun von diesen Wünschen und Forderungen umzusetzen ist, muss selbstverständlich noch geprüft werden. Dass die Jugendlichen in Iserlohn aber auf jeden Fall in vielen Dingen eine klare Meinung haben und auch gerne in der Politik mitreden ist spätestens seit dem ersten – und wohl auch nicht letzten – „Jugendpolitik-Kongress“ klar.

Quelle:IKZ vom 08.11.2017

 

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Donnerstag

14.06.2018

Schulkonzert

19.00 Uhr

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Mittwoch

20.06.2018

Elterninformationsabend

Differenzierung Klasse 7

Pausenhalle

19.30 Uhr

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Freitag

29.06.2018

Entlassung

Jahrgang 10

14.00 Uhr

Gottesdienst

Friedenskirche

15.30Uhr

Saalbau

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Freitag

06.07.2018

Sponsorenlauf

 

 

 

 

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