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Realschule Letmathe Schule mit bilingualem Zweig
Realschule Letmathe                                                                                                                         Schule mit bilingualem Zweig

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A. Swoboda, Schulleiterin

Nach monatelangem Bangen um das Visum, welches für eine Ausreise nach Deutschland nötig ist, besuchte Elliki Bonanga, Präsident der evangelischen Kirche unserer Partnergemeinde im Kongo, Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 und 6 der RS:

Es begann mit einem Anspiel „Kongo, eins der reichsten Länder mit der ärmsten Bevölkerung – warum ist so?“.

Danach beantwortete Elliki Fragen der Schüler/innen, z.B. Wie leben die Kinder unserer Partnerschule im Kongo? Wie sieht ein Tagesablauf eines Kindes dort aus? In Vorbereitung auf den Sponsorenlauf wurde die Frage gestellt, welche Projekte von Spendengeldern im Kongo umgesetzt werden sollen.

Unsere Schüler/innen hatten viele Fragen und konnten erfahren, dass Familien im Kongo viel mehr Kinder haben als bei uns, dass Eltern für den Schulbesuch ein Schulgeld zahlen müssen. Kinder müssen Wege von 9 km zurücklegen, um zur Schule zu kommen und das morgens und am Nachmittag zu Fuß, Straßen für Autos oder Fahrräder gibt es nicht. Am Sonntag gehen die Familien diesen Weg zum Gottesdienst, in welchem viel gesungen und getanzt wird und der sehr lange dauert. Hierfür ziehen sie ihre schönsten Kleider an. Die Klassen sind viel größer als bei uns und es wird sehr darauf geachtet, dass niemand stört oder zu spät kommt. Eine Schulbildung ist eine Chance, einen Beruf zu erlernen und eine Familie davon zu ernähren.

Am liebsten spielen die Kinder Fußball, die meisten von ihnen barfuss. Wenn sie keine Bälle haben, nutzen sie hierfür auch halbe Orangenschalen. Die Menschen dort verehren deutsche Fußballvereine. Zur Weltmeisterschaft besorgen sie sich einen Fernseher, um diese gespannt zu verfolgen.

Supermärkte gibt es im tropischen Bergregenwald nicht, die Mutter geht morgens für das Essen jagen, fischen oder sammeln. Elliki berichtet von den vielen Tieren, den Löwen, Elefanten, Schlangen und anderen und auch von Haustieren, die als Nahrungsmöglichkeit gehalten werden. Die hygienischen Verhältnisse sind viel schlechter als bei uns, fließend Wasser aus der Leitung oder Strom gibt es nicht. Im Kongo werden viele Menschen durch Tiere, durch verseuchtes Wasser oder durch mangelnde Nahrung krank, eine medizinische Versorgung ist ein Glücksfall und wird in der Partnergemeinde durch Spenden der Kirchengemeinde Letmathe bezahlt. Die Toiletten sind viel einfacher als bei uns. Das Baumaterial für die Häuser besteht aus Lehm, Zement haben sie nicht

Elliki erzählt auch, dass die Luft im Kongo besonders gut ist und dass das Land sehr fruchtbar und schön ist, dass der Tshuapa- Fluss genügend Wasser bringt. Dafür ist er sehr dankbar, verbunden mit der Hoffnung auf Gerechtigkeit, dass die Menschen diese Vorteile eines Tages wirtschaftlich nutzen können, wenn Bürgerkriege und Ausbeutung aufgrund der Bodenschätze ein Ende haben.

Beim letzten Mal wurden unsere Spendengelder für neue Tafeln in der Klasse verwendet. Bei der hohen Luftfeuchtigkeit und den Temperaturen verrotten viele Dinge für uns unvorstellbar schnell, so dass sie häufiger ersetzt werden müssen.

Am Ende überreichte Elliki Briefe der Kinder aus der Partnerschule. Da die Amtssprache im Kongo französisch ist, werden diese im Französischunterricht übersetzt, gelesen und beantwortet.

Das Spendengeld soll in diesem Jahr für neue Schulbänke und Stühle verwendet werden. Geld wird gesammelt durch Kollekten bei unseren Schulgottesdiensten, durch den Sponsorenlauf, durch den Verkauf von Waffeln an Weihnachten und durch besondere Aktionen, zum Beispiel kann jeder Realschüler pro Halbjahr einen Euro zahlen, denn auch viele kleine Beiträge führen zu etwas Großem.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen DELF - Prüfung 2018

Zwei Teams der Realschule Letmathe nahmen erstmalig teil

 

Am 17.03.18 nahmen zwei Teams des Schulsanitätsdienstes unserer Schule (RSL) zum ersten Mal am SSD-Wettbewerb  teil. Dieser fand im Floriansdorf Iserlohn unter dem Motto ,,Olympische Spiele" statt.

Begonnen wurde die Veranstaltung mit einem Aufmarsch der jeweiligen Teams, mit Fanfaren, olympischen Läufern und dem Entzünden des Olympischen Feuers. Dann durften sich beide Teams der Realschule mit zehn anderen Schulmannschaften aus Iserlohn, Dortmund und einem Team aus Nürnberg in ihrem Können und ihrem Teamgeist an zehn Stationen beweisen. Unter den Themen Erste Hilfe, Rotkreuzwissen und Kreativität versteckten sich zum Beispiel Aufgaben wie ein Volleyball-Unfall mit Verletzten, eine Krankenhaus - Simulation aus der Notaufnahme, wo die Schüler die Erstversorgung und Betreuung der verunfallten Menschen leisten mussten oder eine Abwandlung des bekannten Spiels ,, Jeopardy". Besonders gut war eines unserer Teams bei der Orientierung in einem völlig zugenebelten Raum, wo per Funkgeräte verschiedene Dinge beschrieben aber nicht direkt genannt werden durften, die dann gefunden werden mussten. Das Team bekam hier die volle Punktzahl.

Trotz der eisigen Kälte wurden unsere Teams von Lara, einer weiteren Schülerin der RSL, die künftig den Schulsanitätsdienst unterstützen möchte und der leitenden Schulsanitätsdienstslehrerin Ursula Dorsch kräftig unterstützt.

Erfolgreich belegte Team 1 mit dem Namen ,,Stay alive" bestehend aus Thorben (9a), Leon (8b) und Blaschgo (9b) dabei den 6. Platz und Team 2, die „Pizza Buddies" bestehend aus Rubin (8c), Simon (8c), Lukas (10b) und Annalisa (9a) den 5. Platz, ein beachtliches Ergebnis, da unsere Teams altersbedingt eher zu den jüngsten Teilnehmern zählten. Die Gewinne waren ein Besuch in der Eisdisco und ein Besuch im Schwimmbad. Im Vordergrund stand an diesem Tag natürlich nicht nur das Gewinnen, sondern auch der Spaß, der Teamgeist, die Erweiterung des Wissens bei der Versorgung von verletzten und kranken Menschen und die Bindung an das Jugendrotkreuz Iserlohn. Es war schon beeindruckend, wie professionell die vielen ehrenamtlichen Mitglieder des Jugendrotkreuzes Iserlohn die Veranstaltung auch mit Hilfe der Feuerwehr gestaltet haben. Schön war ebenso die Atmosphäre und der freundliche Umgang der vielen Schüler und Schülerinnen der Teams in der Gesamtheit. Ein besonderer Dank für die Einladung und Teilnahme an diesen sehr gut gelungenen Spielen gilt Morian Müller und Justin Trenkel vom Jugendrotkreuz, die immer für unsere Schule ansprechbar sind und die uns tatkräftig unterstützen. Ein großer Dank gilt auch Thorben aus der Klasse 9a, der sich als gewählter Leiter der Schülersanitäter mit viel Engagement für den Ablauf des SSD an der Realschule einsetzt und die Teilnahme am Wettbewerb organisiert hat.

Im nächsten Jahr sind wir mit Sicherheit wieder beim SSD- Wettkampf dabei.

 

Rubin Harmansa, Klasse 8c und Ursula Dorsch, Sanitätslehrerin

Die neuen Vertreter des Kinder-und Jugendrates Iserlohn

Helena Geitmann, Lucas Höttler, Murat-Can Üstün, Luis Pecalj und Jermaine Ev

es fehlt:Nils Stausberg

Film Kunstprojekt.mp4
MP3-Audiodatei [24.5 MB]

Ein Kunstwerk entsteht ...

... und sollte auch respektiert werden.

Realschule Letmathe

 

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58642 Iserlohn

 

Telefon

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Unsere Sekretariatszeiten

7:30 - 13:00 Uhr



 

Donnerstag

14.06.2018

Schulkonzert

19.00 Uhr

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Mittwoch

20.06.2018

Elterninformationsabend

Differenzierung Klasse 7

Pausenhalle

19.30 Uhr

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Freitag

29.06.2018

Entlassung

Jahrgang 10

14.00 Uhr

Gottesdienst

Friedenskirche

15.30Uhr

Saalbau

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Freitag

06.07.2018

Sponsorenlauf

 

 

 

 

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der Realschule Letmathe der Stadt Iserlohn.



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