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Realschule Letmathe Schule mit bilingualem Zweig
Realschule Letmathe                                                                                                                         Schule mit bilingualem Zweig

Französisch



Neben der verbindlichen Einführung des Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule ab Klasse 1 und der Vorverlegung des Beginns der zweiten Fremdsprache in Klasse 6 haben die Entwicklungen der allgemeinen Didaktik und in der Fremdsprachendidaktik zu einer deutlichen Veränderung der Konzeption von Französischunterricht geführt. Er folgt den folgenden Prinzipien: Lernerorientierung, Prozessorientierung, Handlungsorientierung, Ganzheitlichkeit, Öffnung sowie Autonomieförderung. Der neue standardbasierte Kernlehrplan Französisch orientiert sich dabei an den „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ (GeR) und konzentriert sich auf die Beschreibung konkreter Leistungserwartungen in Form von Can-do-Formuilierungen („Outputorientierung“). Der Schwerpunkt liegt nun auf den drei Bereichen „kommunikative Fertigkeiten“, „methodische Kompetenzen“ und „interkulturelle Kompetenzen“. Die Verfügung über sprachliche Mittel (Wortschatz, Grammatik, Aussprache/Intonation und Orthografie) hat lediglich dienende Funktion.

Die Realschule bietet in Klasse sechs die zweite Fremdsprache Französisch an. Der dreistündige Unterricht pro Woche ist für alle SchülerInnen dieser Jahrgangsstufe verbindlich. Neben der Vermittlung elementarer sprachlicher Strukturen, die die SchülerInnen befähigen, alltägliche Situationen in der Fremdsprache zu bewältigen, erhalten die SchülerInnen erste Einblicke in die französische Kultur, Lebensweise und Mentalität (s.o.). Neugier auf Land und Leute und der Wunsch, die Sprache weiterzulernen, sollen geweckt werden.

In der Klasse sechs hat das Fach Französisch Erprobungscharakter. Die Zensur am Ende des Schuljahres ist nur positiv versetzungswirksam. Ab Klasse sieben sind die Leistungen dann uneingeschränkt versetzungswirksam. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht nicht mehr nur das Lehrbuch, sondern auch das Einbeziehen von Raps, Chansontexten, Videofilmen, Zeitungsartikeln sowie des Internets und der multimedialen Materialien, wodurch ein moderner Französischunterricht, der den neuen Anforderungen (s.o.) genügt, ermöglicht wird.

Ab Klasse 8 haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an den DELF-Prüfungen teilzunehmen, auf die sie in einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft vorbereitet werden. DELF (Diplôme d’Etudes en Langue Française) sind weltweit von den Kultureinrichtungen der Französischen Botschaften verwaltete französische Sprachdiplome. Damit erwerben die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu ihren Französischkenntnissen, die auf den Zeugnissen ausgewiesen werden, ein außerschulisches Sprachdiplom. Die Schülerinnen und Schüler legen in Jahrgang 9 zunächst die Prüfung A1 und im zehnten Jahrgang die Prüfung A2 ab.

Für das neunte Schuljahr wird zusammen mit dem Gymnasium Letmathe ein Schüleraustausch mit der Partnerschule in Auchel angestrebt, der sich aber leider nicht in jedem Jahr verwirklichen lässt.

In der Jahrgangsstufe 10 bietet die Realschule Letmathe den Schülerinnen und Schülern der Französischkurse die Möglichkeit, an einer zwei-bis dreitägigen Fahrt in die Weltmetropole Paris teilzunehmen.



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