Modern mit 100-jähriger Tradition
Realschule Letmathe Schule mit bilingualem Zweig
Realschule Letmathe                                                                                                                         Schule mit bilingualem Zweig

Das neue  Team

 

Helena Geitmann (10b), Rümeysa Yildiz (8a), Michelle Friedrichs (10a),

Rina Asslani (8a), Maren Pantring (10a), Marcel Stawiarski (9c)

Medienscouts der Realschule sind schon einen Schritt weiter

Abzeichen für außerordentliches Engagement

Als erste Schule der Stadt Iserlohn erhält die Realschule Letmathe von der Landesmedienanstalt das Abzeichen “Medienscouts-Schule-NRW

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Es ist vielleicht nicht zu vermeiden, dass ein Schüler als schwächstes Glied einer Klasse ausgemacht und deshalb zum Außenseiter wird. Häufig ist das der Beginn einer Entwicklung, die sich durch systematische Schikanen und Beleidigungen kennzeichnet. Längst gibt es dafür einen Oberbegriff: Mobbing. Smartphones und soziale Netzwerke haben eine neue Dimension dieses Problems entstehen lassen, bei dem beinahe keine Hemmschwelle mehr existiert: das sogenannte Cyber-Mobbing. Die drei weiterführenden Schulen in Letmathe haben es jedoch mit unterschiedlichen Maßnahmen geschafft, diesen Sumpf trocken zu legen.

„Das Thema wurde 2014 an uns herangetragen, weil es akut war“, erinnert Jürgen Lensing von der städt­ischen Abteilung Jugendschutz. Er handelte sofort und stellte Kontakt zu Johannes Wenzel, einem selbstständigen Medienpädagogen aus Münster her.

 

Hinter den Kulissen wurde ein Expertenteam aufgestellt

Der schulte die Schulsoziarbeiterinnen Petra Hartmann und Alexandra Knabe, die sich zudem an Kriminalkommissar Uwe Kunold, einem Experten des Themenbereichs „Neue Medien“, wandten. Gemeinsam stellten sie mit Bernd Schulte vom Team Sonderdienste der städtischen Jugendarbeit ein Konzept auf die Beine, das sie inzwischen in den Jahrgangsstufen sechs an Hauptschule und Gymnasium erfolgreich anwenden.

Petra Hartmann: „Wir verteufeln die neuen Medien nicht, sie sind ja auch sinnvoll und hilfreich. Aber es muss Regeln im Umgang miteinander geben.“ Gerade jüngere Schüler gelte es zudem auch auf Gefahren hinzuweisen, besonders zum eigenen Schutz. Das sichere Passwort sowie der Umgang mit Fotos und Videos sind weitere Bestandteile des Präventionskonzeptes. Die beiden Schulsozialarbeiterinnen greifen auch zu Filmen, in denen dargestellt wird, wie schnell man in die Abo-Falle tappt. Begleitend zur Thematik wird im Deutschunterricht eine Lektüre gelesen. Und es werden Beispiele für einen Alltag mit und ohne Handy verglichen. Der Erfolg der Bemühungen zeigt sich, indem seit dem Start der Maßnahmen weder am Gymnasium, noch an der Hauptschule Fälle von Cyber-Mobbing bekannt geworden sind. Deshalb hat Bernd Schulte auch geplant, das Konzept auf andere weiterführende Schulen auszuweiten. An Gymnasium und Hauptschule werden künftig alle sechsten Klassen geschult.

Die Realschule Letmathe verfolgt einen anderen, aber nicht weniger erfolgreichen Weg. Sie hat von einem Team der Landesmedienanstalt NRW mit Maren Pantring, Michelle Friedrichs, Helena Geitmann und Robin Scharf vier Schüler aus der achten Klasse zu Medienscouts ausbilden lassen, die als erste Ansprechpartner zur Verfügung stehen, wenn sich eine prekäre Situation anbahnt oder wenn Unsicherheiten beim Umgang mit Facebook, What’s App oder anderen Anwendungen auftreten.

Das Quartett musste sich für seine Aufgabe erst bewerben und für verantwortungsbewusst befunden werden. „Es ist unser Pilotjahrgang“, sagt Schulleiterin Anja Swoboda. Den Schülern steht mit Kornelia Hofmann auch eine Schulsozialarbeiterin zur Seite, die diese Vorgehensweise begründet: „Es sind ja zum Teil strafrechtliche Belange, mit denen die Schüler in Berührung kommen können. Mobbing ist aber nur eine Facette. Unsere Medienscouts zeigen auch, was es an tollen und sinnvollen Möglichkeiten im Internet gibt.“

Alle halten Augen und Ohren offen. Im Ernstfall können natürlich auch Schüler auf sie zukommen. Mittwochs in der ersten großen Pause haben sie eine Sprechstunde eingerichtet und einen Briefkasten aufgehängt, in den Hilfegesuche oder Anregungen geworfen werden können. Steht etwas an, dann wird sich außerhalb der Schulzeit zusammengesetzt. Ihr Wissen geben die Scouts, die sich zudem fortbilden lassen, auch an nachfolgende Jahrgänge weiter.

Oliver Bergmann,IKZ

Das Projekt Medienscouts NRW

 

Das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren grundlegend gewandelt. Heute ist der größte Teil der Jugendlichen mehrmals in der Woche oder täglich online. Dem Aspekt Kommunikation kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Die Medienscouts sind ein Konzept zur Vermittlung von Medienkompetenz, um Jugendlichen einen sicheren und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen.

Bei der Ausbildung zum Medienscout sollen Schülerinnen und Schüler ihre eigene Medienkompetenz erweitern und entsprechendes Wissen, Handlungsmöglichkeiten sowie Reflexionsvermögen für einen sicheren, kreativen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Medienumgang aufbauen. Durch die Vermittlung dieser Aspekte an gleichaltrige Mitschülerinnen und Mitschüler soll zudem die Sozialkompetenz der Medienscouts gefördert werden.

Kontakt

Wann ? Immer mittwochs, 1.große Pause im Pavillon

neben der Schulsozialarbeit

            oder über Frau Hofmann 02374/471257

oder per E-mail:medienscouts.rl@gmx.de

 

Frau Hofmann und Herr Lange

Michelle, Robin, Maren und Helena

Medienscouts- Internetauftritt.pdf
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Realschule Letmathe

 

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58642 Iserlohn

 

Telefon

+49 2374 938970


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